Weiterhin gehören die Orte Wiegersdorf und Sophienhof zu der Gemeinde.
Die Geschichte der Gemeinde beginnt im frühen 12. Jahrhundert. Damals erbauten die Bielsteiner Grafen die Ilburg auf dem örtlichen Berg, welcher heutzutage den Namen Burgberg trägt. Nach der Erbauung nannten sich die Grafen Ilburger. Im späteren Verlauf des Jahrhunderts ließ der Graf Elger II. am Beretal ein römisch–katholisches Kloster erbauen. Bis zur Reformation der Kirche galt das Kloster als eines der Verwaltungssitze des Prämonstratenserordens. Über die Jahrhunderte verfiel das Schloss und die Besuche bleiben aus, das Kloster allerdings bestand bis 1546. In diesem Jahr errichtete der Abt, Thomas Stange, die Klosterschule Ilfeld. Thomas Stange hatte dem katholischen Orden den Rücken zugedreht und war als Protestant bekannt. Die Ländereien des ehemaligen Klosters blieben im Besitz des Herzogtums Braunschweig–Lüneburg. Im Laufe der deutschen Geschichte erhielt die Ortschaft einige interessante Besucher, zu diesen gehörte auch Johann Wolfgang von Goethe, welcher im Jahr 1777 in der Gemeinde pausierte. In den Jahrhunderten wuchs die Bevölkerung an. Während der Herrschaft Hitlers und dem Zweiten Weltkrieg mussten viele Staatsgefangene Zwangsarbeit in der Region leisten.
Doch nicht nur die Vergangenheit der Gemeinde ist sehr interessant, ebenso spannend und ansehnlich ist die umliegende Natur. Durch das gute Klima und die angenehme Luft ist Ilfeld ein vom Staat anerkannter Erholungsort. Daraus resultierend existieren sehr viele Hotels und Ferienhäuser. Ein Beweis dafür, dass die Umgebung sehr verlockend und schön ist, bieten die Statistiken, welche aussagen, dass jedes Jahr mehrere Tausend Personen die Ortschaft besuchen. Eines der vielen historischen Attraktionen in der Region ist die nahegelegene Kupfermine, welche den Besuchern einen tiefen Einblick in die Geschichte des Bergbaus gewährt.